Erster Backtag 2018

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Erstmalig in diesem Jahr hatte der Heimatverein Rheine zum Backtag eingeladen. Das herrliche Frühlingswetter veranlasste viele, sich schon frühzeitig auf den Weg zum Heimathaus Hovesaat machten.

Der steinerne Backofen, der schon seit Samstagnachmittag angeheizt war, hatte am Sonntag die richtige Temperatur und lieferte Brot und Kuchen. Der Duft von frischem Brot und Kuchen wehte somit über die Hofanlage und lud formlich zum Verweilen ein. Auf der Tenne konnte der frisch duftende Butter- und Streuselkuchen verzehrt und im Backhaus gab es verschiedene Brotsorten zu kaufen.

Kein Wunder, dass es schon frühzeitig hieß: Alles verkauft. Trotzdem blieben noch viele auf der idyllischen Hofanlage und genossen den herrlichen Frühlingstag.


"Hoher Besuch" auf der Hovesaat

Am 04. April hatten wir Besuch von der Geschäftsführerin des westfälischen Heimatbundes, Frau Dr. Silke 04. Eilers. Hier der Pressebericht und einige Bilder. (Bericht bitte anklicken)

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 5.4.2018, Chiara Pas (Autor) Fotos: Sven Rapreger

Bericht WHB Eilers

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Otto Pötter

im Heimathaus

 

 

 

 

 

Alljährlich lädt der Heimatverein Rheine im Frühling zum plattdeutschen Nachmittag ein. In diesem Jahr erstmalig an einem Wochentag, am Mittwoch, Frühlingsanfang, fand Otto Pötter Zeit und bescherte seinen Zuhöreren einen besinnlichen und heiteren Nachmittag.

Im Namen des Heimatvereins begrüßte Margret Pentzek die Gäste und besonders Otto Pötter. Ein guter Einstieg war das Brotbüffett mit verschiedenen Brotsorten, Schinken und kleine Leckereien. Danach hatte Otto Pötter das Wort und wer ihn kennt weiß, seine Leidenschaft ist es, die Kultur unserer Heimat zu schützen und erhalten. Zu seiner Vita gehören drei Jahre in Mexiko, wo er als Entwicklicklungshelfer bei den Otomis lebte. Er berichtete eindrucksvoll von einer ähnlichen Entwicklung wie bei uns. Auch dort gab es ähnlich wie bei uns eine Heimatsprache, hier das Plattdeutsch dort das Otomi. Die Sprache, jahrhunderte lang als Landessprache genutzt, wurde in relativ kurzer Zeit durch den Wandel der Zeit verdrängt. Das macht den Beobachtern große Sorgen. Unsere plattdeutsche Sprache ist der Schlüssel zu unserer Geschichte und unserer Kultur. Die Muttersprache hinterlässt ein Leben lang das Gefühl der Zugehörigkeit und dieses Gefühl braucht jeder. Otto Pötter kam immer wieder auf die Bedürfnisse der Menschen zu sprechen und brachte Beispiele auch aus vergangenen Zeiten, wo alles klarer strukturiert war und das Leben überschaubarer war. Sein großes Verständniss für die Alltagssorgen kam in vielen humorvollen Beispielen vor.

So war es ein Nachmittag der allen Zuhöreren das Herz öffnete und der Applaus kam von Herzen. Der Dank des Heimatvereins wurde von Margret Pentzek ausgesprochen mit der Bitte, die Begegnungen des öfteren zu wiederholen.